80er auf der Tanzfläche: was heute noch zieht
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Die 80er sind das sicherste Jahrzehnt auf einer gemischten Feier. Die Musik ist alt genug, dass die Eltern mitgehen, und durch Filme und Playlists so präsent, dass auch Zwanzigjährige jeden Refrain kennen. Nicht alles davon funktioniert aber gleich gut.
Warum die 80er so verlässlich sind
Kein anderes Jahrzehnt hat so viele Lieder hervorgebracht, die man nach drei Tönen erkennt. Synthesizer-Hooks, klare Refrains, Tempi zwischen 110 und 130 – das ist genau der Bereich, in dem auch Leute tanzen, die sonst nicht tanzen.
Dazu kommt ein Effekt, den man nicht unterschätzen sollte: Bei 80er-Musik fühlt sich niemand albern. Sie ist gemeinsames Kulturgut statt Geschmacksfrage.
Die sicheren Bank
Deutsch aus den 80ern
Bei Feiern in OWL funktioniert deutschsprachige Neue Deutsche Welle besser, als viele erwarten – vor allem bei Gästen zwischen vierzig und sechzig.
Vorsicht bei diesen
Nicht jeder 80er-Klassiker ist ein Tanzflächenfüller. Sehr lange Balladen und ausufernde Rocknummern hören sich in der Erinnerung besser an, als sie sich um Mitternacht anfühlen. Auch reine Italo-Disco-Blöcke sind riskant: Sie holen einen Teil der Gäste stark ab, den Rest gar nicht.
Faustregel: höchstens drei 80er am Stück, dann etwas Neueres dazwischen.