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Planung

DJ buchen: wann, wie und woran ihr einen guten erkennt

2 Min. Lesezeit

„DJ buchen“ klingt nach einem einzigen Schritt und ist in Wirklichkeit vier: anfragen, vergleichen, sprechen, zusagen. Der dritte wird am häufigsten übersprungen und ist der wichtigste. Hier steht, was in welchem Schritt passieren sollte – und woran ihr merkt, dass etwas fehlt.

Wann ihr anfragen solltet

Die kurze Antwort: früher, als es sich anfühlt. Die längere hängt am Termin.

  • Samstag zwischen Mai und September: sechs bis zwölf Monate vorher. Die guten Termine sind oft ein Jahr im Voraus weg
  • Samstag außerhalb der Saison: drei bis sechs Monate
  • Freitag oder Sonntag: drei Monate reichen meist, oft auch weniger
  • Silvester und der Samstag vor Weihnachten: ein Jahr, ohne Übertreibung
  • Firmenfeiern im November und Dezember: spätestens im September, sonst wird es eng

Kurzfristig lohnt die Anfrage trotzdem. Wer mehrere DJs im Team hat, kann öfter etwas möglich machen, als eine Absage vermuten lässt.

Was in ein Angebot gehört

Ein Angebot, das aus einer Zeile und einer Zahl besteht, ist kein Angebot, sondern ein Preisschild. Diese Angaben sollten drinstehen, bevor ihr vergleicht:

  • Der Name des DJs, der bei euch auflegt – nicht der Name der Agentur
  • Beginn und geplantes Ende, und was eine zusätzliche Stunde kostet
  • Welche Technik mitkommt, in Worten statt in Modellnummern
  • Ob Anfahrt, Auf- und Abbau enthalten sind
  • Wann und wie bezahlt wird, und ob eine Anzahlung fällig ist
  • Was passiert, wenn der Termin verschoben werden muss

Die sieben Fragen vor der Zusage

Jede dieser Fragen hat eine Antwort, bei der ihr entspannt weitermachen könnt – und eine, bei der ihr besser weitersucht.

  • Lege ich bei euch selbst auf? Gut: ein Name. Schlecht: das entscheiden wir später
  • Sprechen wir vorher über den Ablauf? Gut: ja, per Video oder Telefon. Schlecht: schickt uns eine Liste
  • Was passiert, wenn ihr krank werdet? Gut: ein Ersatz aus dem Team, der denselben Ablaufplan hat. Schlecht: das ist noch nie passiert
  • Kennt ihr unsere Location? Gut: ja, oder wir klären die Eckdaten vorher mit dem Haus. Schlecht: wird schon passen
  • Wie geht ihr mit Musikwünschen der Gäste um? Gut: eine klare Haltung. Schlecht: wir spielen alles
  • Habt ihr Ersatzgeräte dabei? Gut: ja, im Fahrzeug. Schlecht: die Technik ist neu
  • Was ist nicht im Preis enthalten? Gut: eine konkrete Liste. Schlecht: eigentlich nichts

Die dritte Frage ist die, die am meisten über einen Anbieter verrät. „Das ist noch nie passiert“ ist keine Antwort auf die Frage, was dann passiert.

Mieten oder buchen – ein Unterschied, der zählt

„DJ mieten“ und „DJ buchen“ meinen in der Suche dasselbe, beschreiben aber zwei Geschäfte. Wer Technik mietet, bekommt Geräte und stellt sie selbst auf. Wer einen DJ bucht, bekommt jemanden, der den Abend liest und darauf reagiert.

Für eine kleine Feier im Vereinsheim kann die Anlage zum Mieten die richtige Wahl sein. Sobald es Reden gibt, einen Ablauf mit festen Momenten oder mehr als achtzig Gäste, ist der Unterschied kein Komfort mehr, sondern der Grund, warum der Abend läuft oder stockt.

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